Additive Manufacturing


Additive Manufacturing ist ein generatives Fertigungsverfahren, mit dem z.B. innen hohle Bauteile Schicht für Schicht aus dem gewünschten Werkstoff aufgebaut werden. AluStir bietet CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren mit drahtbasierter Technologie an, in denen Schweißen, Fräsen und Rauchabsaugung integriert sind. Wir verwenden dabei meist innovative Varianten der bekannten Schweißprozesse wie MIG, MAG, WIG oder FSW. Durch den automatischen Werkzeugwechsler werden die von AluStir gelieferten Fertigungszellen auch in der Serienfertigung eingesetzt.

 


Werkstoffe

Durch die Wahl eines wärmereduzierten Schweißverfahrens können wir die meisten im Ingenieurwesen eingesetzten Werkstoffe mit hoher Festigkeit zum Aufbau dreidimensionaler Strukturen einsetzen, zum Beispiel:

  • Aluminiumlegierungen, auch solche mit Kupfer, Zink oder Litium
  • Kupfer und Kupferlegierungen (Messing, Bronze)
  • Titan (Grade 1-4) und Titanlegierungen (Ti-6Al-4V)
  • Niedrig- und mittellegierte Stähle
  • Hochlegierte Stähle (Duplex, Superduplex)
  • Nickelbasislegierungen (Alloy 718 u. 600)
  • Hochwarmfeste Chrom-Molybdän-Stähle (P5, P22, P91, P92)
  • Sonderlegierungen (Inconel, Hasteloy, Ni 36, CuNiFe)

Schweißen

Wir verwenden unter anderem folgende Schweißprozesse:

  • MIG
  • MAG
  • CMT 
  • WIG
  • TOP TIG 
  • TiP TiG
  • FSW
  • Friction Surfacing

Fräsen

Die von AluStir entwickelten Bearbeitungszentren führen nach dem Schweißen einer oder mehrerer Lagen eine automatische CNC-Hochgeschwindigkeits-Fräsbearbeitung durch. Dadurch erzielen wir einzigartige Toleranzgenauigkeit und Oberflächengüte.

Absaugen/Abspülen

Anders als beim Pulver-basierten Sintern arbeiten wir mit Zusatzwerkstoffen aus Draht oder Blech.

Das vermeidet die durch Staub verursachten

Gesundheitsrisiken. Beim Lichtbogenschweißen setzen wir moderne Rauchabsauganlagen ein. Beim Fräsen arbeiten wir trocken, mit Kühlemulsion bzw. MMS (Minimal-Mengen-Schmierung).


Verfahrensvorteile

Bei der von AluStir bevorzugten Kombination aus Auftragschweißen und Fräsen werden gesundheitliche Beeinträchtigungen durch metallische Stäube weitgehend vermieden. Die bekannten Nachteile der Pulverbettverfahren mit körnigen oder pulverförmigen Werkstoffen werden vermieden.

 

Wir arbeiten entweder drahtbasiert beim Lichtbogenschweißen, in der festen Phase mit Blechen beim Rührreibschweißen (Friction Stir Welding) oder mit Rundstangen beim Reibauftragschweißen (Friction Surfacing) .

 

Der automatische Werkzeugwechsel erlaubt einen vollautomatischen Betrieb. Das ermöglicht außer Rapid Prototyping auch eine Serienfertigung, z.B. bei der industriellen Fertigung von wassergekühlten Bauteilen wie Wärmetauschern und innen hohlen Turbinenschaufeln. 

Maschinen

Wir verwenden Varianten unserer bewährten Vertikalbearbeitungszentren, von denen der MIG, MAG oder WIG-Brenner über einen galvanisch getrennten, d.h. elektrisch isolierenden, HSK-A63 Werkzeugwechsler aus einer speziellen Werkzeugwechselstation entnimmt. Folgende Maschinentypen werden eingesetzt: