TWI: Diffusionsschweißen


Alec Gunner stellte im Januar 2013 in diesem englischsprachigen Video das Diffusionsschweißen am TWI vor.

Diffusionsschweißen am TWI

2:47 min, © TWI Ltd, 18. Januar 2013


Das Diffusionsschweißen (EN ISO 4063: Prozess 45) wird unter hohem Druck in der festen Phase unterhalb des Schmelzpunktes durchgeführt. Die Oberflächen der Werkstücke werden vor dem Schweißen geschliffen und entfettet und dann über längere Zeit unter hohem Druck in der Nähe der Fließgrenze des weicheren Werkstoffes in einem Autoklaven bei hoher Temperatur (knapp unterhalb der Solidustemperatur) meist für mehrere Stunden aufeinander gepresst.

 

Der Hauptvorteil ist, dass die Werkstoffe während des Diffusionsschweißens nicht schmelzen und sich daher keine Wärmeeinflusszone bildet. Die ehemalige Fügelinie lässt sich in lichtmikroskopischen Schliffen nach dem Diffusionsschweißen oft nicht mehr erkennen. Das Verfahren bietet außerordentliche Verfahrensvorteile beim Verschweißen von Mischverbindungen, es kann sogar Metall mit Keramik verschweißt werden.

 

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Weitere Informationen

Für Unternehmen in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz stellt AluStir auf Anfrage gerne weitere Informationen zum Diffusionsschweißen zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns per Telefon (+49 6024 636 0123) oder E-Mail (stephan.kallee@alustir.com).